Der günstige Preis, die leichte Handhabung und der extrem geringe Wartungsaufwand eines Elektro-Rasenmähers haben viele Gärtner überzeugt. Nun geht es nur noch darum, das für seinen Außenbereich passende Modell zu finden. Motorleistung, Schnittergebnis und integrierte Optionen...Entdecken sie unseren Ratgeber, damit sie den für sie am besten geeigneten elektrischen Rasenmäher finden können.
Die Vorteile eines elektrischen Rasenmähers
Einen elektrischen Rasenmäher mit der richtigen Leistung auswählen
Die Auswahlkriterien und die Optionen
Durch seine vielen Vorteile stellt ein Elektro-Rasenmäher heute das perfekte Gerät dar, um einen kleinen oder mittelgroßen Rasen zu pflegen. Elektrische Rasenmäher können in der Tat je nach Leistung für Rasenflächen bis zu ca. 900 m² eingesetzt werden. Die meisten angebotenen Modelle garantieren einen Einsatz für Rasenflächen von 500 bis 700 m².
Halten sie den Sicherheitsgriff und drücken sie auf den Startknopf und schon geht‘s los. Sie können sofort mit dem Mähen beginnen! Kein energisches Ziehen am Seilzugstarter und keine Sorge um die Benzinfüllung. Sobald das Gerät angeschlossen ist oder der Akku eingelegt ist, können sie auf einfachste Weise sofort loslegen.
Durch den Wegfall des schweren Verbrennermotors ist der Elektro-Rasenmäher wesentlich leichter als die Benzin-Version. Durch das geringe Gewicht ist der elektrische Rasenmäher leichter zu bewegen, welches ein sanfteres, geräuschärmeres und ermüdungsfreieres Mähen ermöglicht.
Alle diejenigen, die bereits mit einem Benzin-Rasenmäher gearbeitet haben, können bestätigen, dass der Geräuschpegel des Verbrennermotors nicht nur beim Bediener schneller zur Erschöpfung führt, sondern auch Personen im näheren Umfeld erheblich stört.
Bei einem Elektro-Rasenmäher brauchen sie keinen Kapselgehörschutz. Das sanfte Geräusch eines Elektromotors ist dem gegenüber sehr diskret, und ist meist durch das Schnittgeräusch der drehenden Messer abgedeckt, wenn diese die Luft und das Gras durchschneiden. Mit dem Elektrogerät gehört der unnötige durch Lärm verursachte Stress der Vergangenheit an und auch ihre Nachbarn werden ihnen danken.
Wie jedes Gerät, benötigt auch ein elektrischer Rasenmäher eine regelmäßige Pflege, nur ist diese weitaus geringer als bei einem Benzin-Rasenmäher. Beim Elektrogerät keine regelmäßige Ölwechsel zweimal im Jahr und keine Überprüfung des Ölstands vor jeder Anwendung. Auch keine wiederholten Schmierungen und kein Fehlerbeseitigungen bei der Startereinheit. Mit ihrem Elektro-Rasenmäher sparen sie sich viel Aufwand und Energie für die Wartung ein.
Als weiteres gewichtiges Argument zugunsten eines elektrischen Rasenmähers ist zu notieren, dass dieser im Vergleich zu den Benzin-Modellen nicht teuer ist. Elektrische Einstiegsmodelle sind schon für weniger als 100 Euro zu haben, wobei die Premiumgeräte preislich dort liegen, wo die Benzin-Rasenmäher beginnen.
Die Leistung eines kabelgebundenen elektrischen Rasenmähers wird in Watt (W) ausgedrückt. Die Wahl des Leistungswertes hängt von der Größe der Rasenfläche ab:
☛ Für eine Fläche bis 300 m² reicht ein elektrischer Rasenmäher mit einer Leistung von 1 000 bis 1 300 W.
Vorgegebene Werte gelten für ebene Rasenflächen. Wenn sich ihr Grundstück auf einem Gefälle befindet und sie ein Modell mit Radantrieb wünschen, dann sollten sie jeweils eine höhere Leistung wählen.
Im Allgemeinen gilt: Je leistungsfähiger der Rasenmäher, desto größer die Schnittbreite. Durch eine größere Schnittbreite wird schneller gemäht, da weniger Durchgänge erforderlich sind.
Bei einem Akku-Rasenmäher wird die Leistung zum einen durch die Spannung Volt (V) und zum anderen durch die Laufzeit des Akkus in Ampere-Stunden (Ah) ausgedrückt:
☛ Bis 300 m²: 18 V und 2 Ah.
Bei mehr als 700 m² wird empfohlen, einen zweiten Akku einzusetzen, um somit die Laufzeit des Akku-Rasenmähers weiter zu erhöhen.
Beim elektrischen Rasenmäher mit Selbstantrieb (Radantrieb) bewegt sich das Gerät beim Mähen mit eigener Energie. Diese Version wird für Rasenflächen von mehr als 500 m² und für den Einsatz im Gefälle empfohlen.
Die zu schiebenden Geräte verlangen etwas mehr Aufwand durch die Bedienperson, sind aber für ebene Flächen bis zu 500 m² durchaus ausreichend und effizient.
Die Schnittbreite entspricht der Größe der Messer. Dadurch wird festgelegt, wie viel Rasen bei einem Durchgang geschnitten wird.
☛ Für eine Fläche bis zu 500 m² reicht eine Schnittbreite zwischen 30 et 45 cm.
Bei den verschiedenen Geräten gibt es meist immer einen Zusammenhang zwischen Schnittbreite und Motorleistung.
Die Schnitthöhe findet dann Berücksichtigung, wenn gemäht wird. Tendenziell wird im Frühjahr kürzer geschnitten, um den Rasen anzuregen, während das Gras im Sommer höher belassen wird, damit es eine gewisse Feuchtigkeit speichern kann.
Ein Rasenmäher mit einem großen Einstellbereich für die Schnitthöhe gibt ihnen somit mehr Möglichkeiten für die Gestaltung und Pflege ihres Rasens. Für eine vereinfachte Einstellung der Schnitthöhe sollten sie ein Modell mit zentraler Höhenverstellung wählen.
Die Größe des Fangbehälters sollte der Größe des Terrains angepasst sein, um die Notwendigkeit eines häufigen Hin- und Zurück zur Entleerung in den Komposter oder in die Biotonne zu reduzieren.
Die steife Version des Fangbehälters ist robust und einfach in der Handhabung. Die flexiblen Fangsäcke hingegen können schon mal irgendwo hängen bleiben, benötigen aber beim Verstauen weniger Platz.
Beim Mulchmähen geht der frisch geschnittene Rasen nicht in einen Fangbehälter, sondern wird als Bodendünger verwendet.
Der Mulch-Rasenmäher zerkleinert die Grashalme und lässt sie auf der Grünfläche als natürlicher Dünger liegen.
Das Schneidgehäuse dient als Abdeckung für die Messer und verhindert zugleich, dass selbige im Betrieb zu ihrer eigenen Sicherheit berührt werden können.
Gehäuse aus Stahl haben sich dabei als besonders stabil und langlebig erwiesen. Kunststoffgehäuse aus Polypropylen hingegen haben ein geringeres Gewicht und sind leichter zu handhaben.



