Für Rasenflächen in kleinen Gärten ist es nicht notwendig, sich mit einem voluminösen Benzinrasenmäher herumzuschlagen, und auch nicht mit dem herumliegenden Kabel eines Elektromähers. Der Handrasenmäher ist wegen seines extrem geringen Gewichts und seiner hohen Wendigkeit das ideale Gerät für Flächen bis zu 400 m².
Die Arbeitsweise eines Handrasenmähers
Die Vorteile eines Handrasenmähers
Der Handrasenmäher, auch Spindelmäher genannt, arbeitet auf der Basis der einfachen Bewegungskraft des durch die Bedienperson im Mährichtung gedrückten Gerätes. Durch die Vorwärtsbewegung werden 4, 5 oder 7 am Drehzylinder befestigte Messer angetrieben, wobei der Schnitt umso effizienter ist, je mehr Messer vorhanden sind.
Die Messer schneiden das Gras und werfen es nach vorne oder nach hinten auf den Boden, oder in einen Auffangbehälter.
Sie mähen wirklich dann, wenn sie wollen. Sie müssen vorher weder den Ölstand prüfen, noch Benzin einfüllen. Auch brauchen sie kein Stromkabel vorbereiten und bis zur hinteren Gartenecke hinziehen. Sie drücken den leichten Handmäher ganz einfach nach vorne und legen los.
Beim Handrasenmäher/Spindelmäher gibt es keine Pannen.
Wenn das Drücken des Handrasenmähers etwas Kraft erfordert, dann wird dies durch das geringe Gewicht mehr als ausgeglichen. Mit seinen nur 7 bis 12 kg Gewicht ist der Spindelmäher mühelos zu handhaben.
Mähen sie mit dem Handmäher wirklich dann, wann sie wollen, selbst an Sonntagen, und ohne ihre Nachbarn zu stören. Dieses mechanische Mähgerät verursacht praktisch keinen Lärm, was ein angenehmes ruhiges Arbeiten ermöglicht.
Mit den spiralförmigen Messern wird ein sauberer Schnitt erreicht, der einem englischen Rasen würdig ist. Gärtner und Rasenfreaks schwören übrigens auf einen Spindelmäher, um den perfekten Rasen hinzukriegen.
Eine kleine Reinigung nach jedem Gebrauch zum Entfernen von Grasrückständen (bevor diese trocknen), ein Schmieren der Antriebskette ein bis zweimal pro Jahr sowie ein Schärfen der Messer ungefähr alle 3 Jahre, das ist schon alles! Ihr Handrasenmäher/Spindelmäher ist wirklich sehr wartungsarm.
Das kleine und kompakte Gerät ohne Motor kann leicht zum Beispiel in einem Gartenhaus verstaut werden. Wenn es sich dann noch um ein Modell mit einziehbarem Lenker handelt, dann kann es sogar diskret in einer Ecke oder unter einer Werkbank verschwinden.
Der Einstiegspreis von ungefähr nur 35 € für ein Basismodell ist konkurrenzlos günstig. Bei Premiummodellen liegen die Preise zwischen 60 und 100 €. Es gibt auch noch einige spezielle Modelle für über 200 €, die dann für größere Rasenflächen und für Gärtner bestimmt sind, die auf diese Spindeltechnik schwören.
Das Mähen mit ihrem Handrasenmäher benötigt keine andere Energie, als ihre eigene (was normalerweise auch noch ihrer Gesundheit zugutekommt). Jeder Mähdurchgänge belastet somit die Umwelt in keiner Weise.
Bei Handrasenmähern gibt es Schnittbreiten zwischen 30 und 50 cm. Je größer die Schnittbreite, desto größer die Mähbahn (und der Kraftaufwand) und desto weniger Mähpassagen.
Die hier möglichen Schnitthöhen sind zwischen 17 und 60 mm einstellbar. Die Höhe kann mittels zwei Schrauben an den Seiten oder, noch praktischer, mit einem Mittelgriff eingestellt werden. Sie können somit also sehr kurz mähen, oder aber auch etwas Graslänge belassen, um in ausgesuchten Bereichen oder auf dem gesamten Terrain die Artenvielfalt zu fördern.
Durch die große Auswahl an einstellbaren Schnitthöhen haben sie auf jeden Fall die volle Kontrolle über das zu erreichende Schnittergebnis.
Bei Hand/Spindelmähern ist der Grasfangbehälter nicht unbedingt im Lieferumfang. Das ausgeworfene Gras düngt den Boden auf natürliche Weise. Wenn sie jedoch das Gras lieber auffangen wollen, dann sollten sie beim Kauf darauf achten, ein Modell mit Grasfangbehälter zu wählen.
Die Größe der Räder spielt eine wichtige Rolle. Sie beeinflusst die Schnittqualität, den Kraftaufwand für den Schnitt und die Manövrierfähigkeit des Mähers auf schwierigem Terrain. Größere Räder erleichtern die Mähpassagen in allen Fällen.
Die preisgünstigen Einstiegs-Handmäher sind mit einem einfachen Lenker ausgestattet, der für kleine Flächen ausreicht. Für länger andauernde Mäharbeiten sollten sie einem ergonomisch geformten Lenker mit Überzug für eine bessere Griffsicherheit vorziehen.
Höhenverstellbare Lenker werden für den Komfort geschätzt, den sie bieten. Sie können den Lenker an ihre Körpergröße anpassen und vermeiden somit, ihren Rücken in eine gesundheitsschädliche Position bringen zu müssen.
Einige Modelle sind mit zwei kleinen zusätzlichen Rädern im vorderen Bereich ausgestattet. Dies erlaubt einen Schnitt in unmittelbarer Nähe zu Hindernissen, zum Beispiel um einen Baum herum oder am Rande einer Terrasse.
Selbige wird hinten an dem Handrasenmäher angebracht. Sie walzt und glättet das frisch geschnittene Gras, und fördert dadurch die Halmdichte. Dieser Vorgang wird mit Bestockung bezeichnet und führt im Ergebnis zu einem festeren und kraftvolleren Rasen.
Einige Handrasenmäher/Spindelmäher sind mit Kugellagern ausgestattet. Dadurch gibt es weniger Reibung, was die Drehbewegung erleichtert und Stöße beim Drücken reduziert.
Entdecken sie auch unseren Ratgeber: Was ist bei der Auswahl eines Vertikutierers zu beachten ?



